Autor: Subliminal Guy (Seite 1 von 2)

Neues aus den Pillars: Fragebogen »Technologische Souveränität«

Seit einigen Wochen läuft der Prozess zur Erstellung eines 1. Grünbuches für die siebte Säule von DiEM25s-Policy: »Technologische Souveränität«.

In dieser Phase, die noch bis zum 5. Juli läuft, sammeln Mitglieder des DSCs »Demokratische Technnologien« Inputs zu diesem Fragebogen. Danach arbeiten sie bis zum 5. August an einem ersten Entwurf des Grünbuches. Doch um arbeiten zu können, brauchen wir eure Ideen.

Eure Ideen müssen nicht ausgearbeitet sein. Überlegt euch was in unserer (computer-)verwalteten Welt schief läuft oder besser laufen könnte. Was ist undemokratisch? Wie können unsere Daten besser geschützt werden? Wie können wir die Internet-Monopolisten (GAFAM) regulieren? Wie können wir kreativ und außerhalb ökonomischer Imperative über technologische Entwicklung – unsere Zukunft – nachdenken? Wie kann das Copyright reformiert werden? Die vollständige Liste der Fragen gibt es im Fragebogen.

Schickt eure Anregungen, Ideen und Policy-Entwürfe an techpillar@diem25.org. (Natürlich können auch nach dem 5. Juli noch Eingaben berücksichtigt werden.)

Zur Inspiration noch kurz zwei Vorschläge, die der Autor dieses Artikels eingereicht hat:

1. Gründung einer European Media Platform (EMP) die zusammen mit einem European Progressive Media Fund (EPMF) auf Initiative der EU entwickelt werden soll.
Die EMP stellt eine Infrastruktur (ähnlich Netflix, Mediathek) bereit, auf der alle in den EU-Ländern im öffentlichen Rundfunk erstellten Filme, Dokumentationen und News-Formate in allen EU-Sprachen verfügbar sein sollen. Der European Progressive Media Fund ko-finanziert die entsprechenden audiovisuellen Projekte und erhält dafür eine limitierte Lizenz für den Raum der EU.

2. Das Autonomous Data Network – ein Gegenentwurf zu den zentralisierten, kommerziellen Serverstrukturen der Silicon-Valley-Riesen.

Im ADN werden Datenpakete dezentral, verschlüsselt und anonym auf den Rechnern von teilnehmenden Usern gespeichert, die Bandbreite und Rechenleistung zur Verfügung stellen. Das Proposal sieht vor, dass die EU die nötige Infrastruktur und Finanzierung zur Verfügung stellt um das Netzwerk zu entwickeln und zu betreiben.

Diese und ähnliche Ideen werden wir gemeinsam im Prozess weiterentwickeln. Also nochmal: Schickt eure Anregungen, Ideen und Policy-Entwürfe an techpillar@diem25.org.

Wer im DSC »Demokratische Technologien« mitmachen will, findet mehr Infos im Mattermost-Team »TechPillar«, schreibt eine e-mail an spiritsparrow@riseup.net oder kontaktiert mich auf twitter.

Mehr Infos zu unserer Kommunikationsplattform Mattermost gibt es hier.

Bildnachweis:

Message from artificial intelligence.. by Michael Cordedda – CC-BY (flickr.com/photos/mikeycordedda/5382624995)

The databending of phantom pink + green flowers in surveilled gardens where paranoia grows by torley – CC-BY-SA (flickr.com/photos/torley/9349869180)

Bericht von der Creative Resistance Session am 3. Juni 2018

Am vergangenen Wochenende wurde nicht nur der deutsche Wahlflügel von DiEM25 gegründet. Auch das DSC Berlin war aktiv und hat eine mehr als sechstündige Session zum Thema Creative Resistance aufs Parkett gelegt.

Zunächste zeigte uns Lorenz Nolting vom Peng!-Kollektiv wie man politischen Aktivismus mit intelligenten und präzise lancierten Aktionen in die breitere Öffentlichkeit katapultieren kann. So hackte Peng! zum Beispiel eine Greenwashing-Kampagne des Ölmultis Shell.

Lorenz erklärte uns außerdem den Streisand-Effekt. Dieses Phänomen sorgt dafür, dass je mehr sich ein Unternehmen oder eine Person gegen die Veröffentlichung und Verbreitung von unliebsamen Informationen wehrt, diese umso mehr verbreitet werden. Man nutzt so gewissermaßen die PR-Maschine des politischen Gegners um die eigene Message zu verbreiten.

Bevor es mit dem Vortrag von Viki Schimpf (DiEM25) weiterging, zeigte uns subliminal_guy in einer kurzen Intervention, wie auch Videospiele für progressive und kritische Interventionen genutzt werden können. Das Programmiererkollektiv Molleindustria hat eine ganze Reihe von Spielen unter dem Motto: »Political Videogames against the Dictatorship of Entertainment« entwickelt.

Viktor ging es vor allem darum uns an Filmbeispielen die Resonanz-Theorie von Hartmut Rosa zu illustrieren. Dies tat er u.a. anhand eines schockierenden Ausschnitts aus dem Film »Earthlings« von Shaun Monson, der ihn persönlich dazu bewegte Veganer zu werden. Außerdem zeigte er noch einen Ausschnitt aus Plastic Paradise und ein Kampagnenvideo von Bernie Sanders, dass als virales Video mit 50 Millionen Views ungeheuer erfolgreich und effektiv gewesen ist.

Die Frage sei, so Viktor, wie man abstrakte politische Themen so präsentieren kann, dass sie in der Lage sind heftige körperliche Reaktionen auszulösen, die bei vielen Menschen der entscheidende Auslöser sein könnten, dass sie sich politisch engagieren.

Den Abschluss des Vortragsteils machte Johannes Hummler (DiEM25), der das »Theater der Unterdrückten« von Augusto Boal vorstellte. Mitgebracht hatte er die ägyptische Choreographin, Tänzerin und Schriftstellerin Nora Amin , die bei Augusto Boal studiert hat.

Johannes legte zuerst das theoretische Fundament und stellte verschiedene Formen des »Theaters der Unterdrückten« (Zeitungstheater, Unsichtbares Theater, Forumtheater und legislatives Theater) vor.

Nora Amin erzählte uns anschließend von ihrer Arbeit in Ägypten, in der es u.a. darum ging Menschen (SpectActors) in einer spielerischer Form mit ihrem Unterdrücker zu konfrontieren. Als Beispiel wurde u.a. eine Situation genannt in der ein Kind seinem gewalttätigen Vater gegenübertreten muss. Die gewaltige Wirkkraft, die das »Theater der Unterdrückten« auch auf legislative Prozesse haben kann, kann hier in Kürze nicht ansatzweise adäquat wiedergegeben werden. Wer sich mehr für das Thema interessiert, kann über die unten genannten Kommunikationswege das Protokoll bekommen.

Die TeilnehmerInnen waren nach soviel Input erstmal erschlagen und so fuhren wir mit dem zweiten Teil – die Suche nach einer gemeinsamen Arbeitsmethode/-grundlage – erst nach eine längeren Pause fort.

Grundsätzlich wurde darüber diskutiert ob es nicht den kreativen Spielraum einschränkt, wenn man künstlerische Aktionen in den Dienst einer politischen Bewegung stellt. Grundsätzlich sehe ich persönlich auch die Gefahr oberflächliche Kunst zu machen, wenn man in der Aktionsplanung zu eindimensional denkt. Trotzdem glaube ich, dass man Creative Resistance – wenn man sie als erweiterte Medienstrategie betrachtet – als cleveres Tool zur Kommunikation jenseits der Aktivisten-Bubble benutzen kann. Wir einigten uns darauf, dass wir eine gemeinsames Thema aus dem Ideenspektrum von DiEM25 auswählen und dann eine Form oder Methode finden, wie wir zu diesem Thema eine wirksame Aktion durchführen können.

Wir werden nun Ideen und Konzepte über unsere Mailingliste oder im Mattermost-Forum auszutauschen und wollen unbedingt andere DiEMer (und alle Anderen die an kreativem Widerstand interessiert sind) in diesen Prozess einbinden.

Hast du eine Idee oder möchtest du beim nächsten Treffen dabei sein? Möchtest du in den Creative Resistance Mailingverteiler? Schreib eine e-mail an david.schwertgen@de.diem25.org oder kontaktiert mich auf twitter. Mehr Infos gibt es auch im Mattermost-Team des DSCs Berlin im Channel “art not art”.

Mehr Infos zu unserer Kommunikationsplattform Mattermost gibt es hier.

Den Termin für die nächsten Session findet ihr auch im Kalender.

Zensurmaschinen, Upload-Filter und Link-Steuer

Dringender Aufruf:
Am 20. und 21. Juni wird das Europäische Parlament über die Richtlinie zum Urheberrecht abstimmen. Die Abgeordneten sind die einzigen, die sich einer schlechten Urheberrechtsgesetzgebung jetzt noch in den Weg stellen können.
Sagen wir Ihnen, dass wir sie brauchen, um das Internet vor Überwachungs- und Zensurmaschinen zu schützen!

changecopyright.org
#SaveYourInternet

»Das Internet ist eine globale und öffentliche Ressource, die offen und zugänglich bleiben muss.«
2. Prinzip des Mozilla-Manifestes

Wir bei DiEM25 sehen das Internet als die mächtigste Ressource für Kommunikation und Zusammenarbeit, die der Menschheit je zur Verfügung gestanden hat. Die Möglichkeiten der Meinungsfreiheit und des Austausch auf Augenhöhe müssen – trotz der vielen damit verbundenen Probleme wie z.B. Fake News – verteidigt werden. Das Internet hat es Tausenden von KünstlerInnen, AktivistInnen, Kreativen, AutorInnen und BloggerInnen möglich gemacht ihre Stimme zu erheben. Ein wichtiges Mittel dabei war und ist die Meme-Kultur.

Was wenn dieses Bild illegal wäre?

Memes sind eine wirksame Art zu kommunizieren und haben längst eine ganze Generation von UserInnen zum kreativen Umgang mit digitalen Ressourcen inspiriert. Das Collagieren, Remixen und kreative Recycling von Texten, Klängen, Bilder und Ideen, gehört zum kulturellen Repertoire nicht erst des 21. Jahrhunderts.

»Menschen müssen das Internet und ihr eigenes Erlebnis darin gestalten können.«
5. Prinzip des Mozilla-Manifestes

Der Filmemacher Kirby Fergusson hat mit seinem Projekt »Everything Is a Remix« auf eindrucksvolle Art gezeigt wie nicht nur Film und populäre Kultur, sondern die ganze menschliche Ideengeschichte auf einem Kopieren, Rekombinieren und Transformieren von vorhanden Ideen beruht.

Remix- und Sharing-Kultur in Gefahr?

Der Europäische Rat hat am 25. Mai eine gemeinsame Position zur Urheberrechtsreform beschlossen. Die Mitgliedsländer wollen nun mit Kommission und Parlament hinter verschlossenen Türen über eine endgültige Fassung der Reform verhandeln. In den Vorschlägen zur Reform verstecken sich zwei toxische Vorschläge:

Upload-Filter

Jeder Upload auf eine Internet-Plattform soll automatisch gefiltert werden um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. Die dafür verantwortlichen Systeme werden bereits für drastische Fehlentscheidungen – sogenanntes algorithmisches Overblocking – verantwortlich gemacht.

Algorithmisches Overblocking? Christophe Bruno hat in seinem Projekt logohallucination ein paar amüsante Beispiele dazu gesammelt:

Leistungschutzrecht

Das geplante Leistungschutzrecht läuft darauf hinaus, dass selbst für kurzer Texte oder News-Links eine Abgabe, eine sogennante Linksteuer zu bezahlen ist.

Was tun?

In unserem thematischen DSC “Democratic Technologies” arbeiten wir an den Regulierungen der Zukunft und daran Fehlentwicklungen – wie die oben beschriebenen – zu verhindern oder zu korrigieren.

Wir haben uns viel vorgenommen und brauchen noch MitstreiterInnen. Wer mitmachen will, findet mehr Infos im Mattermost-Team »TechPillar«, schreibt eine e-mail an spiritsparrow@riseup.net oder kontaktiert mich auf twitter.

Mehr Infos zu unserer Kommunikationsplattform Mattermost gibt es hier.

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Mehr zum Thema:

EU Member States agree on monitoring & filtering of internet uploads

EU censorship machines and link tax laws are nearing the finish line

EU-Staaten sprechen sich für Upload-Filter und Leistungsschutzrecht aus [Update]

Ars Gratia Artis? – Part I

Neues aus den Pillars: European New Deal

DiEM25s Kernthema – und das am Weitesten entwickelte Policy Paper – ist der European New Deal. Für Mitglieder_innen, die nicht Teil einer Taskforce oder eines thematischen DSCs sind, ist es oft schwer auf dem Laufenden zu bleiben. Eine Reihe von DiEM-Mitglieder_innen (u.a. DSC Andalucía, DSC Porto und AP-Mitglied Ulf Clerwall) haben deshalb eine Serie von Zoom-Sitzungen initiiert, die sich mit einzelnen Aspekten des END befassen. Die Reichweite dieser Zoom-Sitzungen ist natürlich relativ gering und das Format nur begrenzt tauglich für Einsteiger_innen in das Thema.

Um dieses Problem anzugehen, habe ich einen Prototyp eines interaktiven Videos erstellt, in dem Adam Newby die zentralen Punkte des European New Deal erklärt.

(Note: Bitte das kleine “K” klicken um das interaktive Video in einem neuen Tab zu starten.)

Die Website wird regelmäßig aktualisiert. Momentan füge ich sukzessive Unteritel und weitere Videos hinzu (z.B. zur Universal Basic Dividend).

Kommentare und Feedback sind jederzeit willkommen. Kontaktiert mich auf twitter oder im Mattermost-Team des DSCs Berlin im Channel “P1 New Deal”.

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Neues aus den Pillars: Tech Sovereignty

Wir bei DiEM25 wollen Europa verändern. Wir wollen ein demokratischeres, solidarisches und visionäres Europa. Um dieses Ziel konkret zu machen, entwickeln wir eine Progressiven Agenda für Europa. Derzeit arbeiten DiEM-MitgliederInnen in allen Teilen Europas auf Grassroots-Ebene an den 7 Säulen (oder Pillars). Einige Themen sind schon weit fortgeschritten, wie zum Beispiel der European New Deal, an anderen wird mit Hochdruck gearbeitet.

Die 7. Säule von DiEM ist Technologie oder “Tech Sovereignty”. Auf DiEMs zweiten Geburtstag, am 10. Februar, haben Renata Avila und Christoph Schneider das thematische DSC “Democratic Technologies” ins Leben gerufen. Und weil es jetzt um diese siebte Säule gehen soll, brauchen wir erstmal ein Bild einer gerasterten Schaufensterfigur, durch die Einsen und Nullen strömen.

Warum Technologie, mag sich die Eine oder der Andere fragen. Was gibt es denn da zu entwickeln? Wenn der deregulierte Kapitalismus eines kann, dann doch Innovationen am Fließband herstellen. Nun, während man tatsächlich konstatieren könnte, dass an Smartphones, selbstfahrenden Autos, HD-Displays und spezialisierten Künstlichen Intelligenzen (Alexa, Siri etc.) kein Mangel besteht, könnte man dennoch die Frage stellen, zu welchem Preis dies geschieht. Und ob die Technologien wirklich sinnvoll eingesetzt werden oder nicht doch weit hinter ihren Möglichkeiten bleiben.

Ein Beispiel, das seit einigen Tagen durch die Nachrichten geistert, ist das sogenannte “Datenleck” von facebook, das von der Firma Cambridge Analytica zur Wahlmanipulation genutzt wurde. “Datenleck” deswegen in Anführungsstrichen, weil es sich wohl weniger um ein “Leck” handelt, als um das grundlegende Design von facebook und Hunderter andere Silicon-Valley-Firmen.

Das Geschäftsmodell von Facebook ist es, die Aufmerksamkeit seiner Nutzer möglichst zielgenau an Werbekunden zu verkaufen. Dafür will der Datenkonzern gläserne Nutzer, die selbst im Dunkeln tappen. Das Unternehmen setzt darauf, so viele persönliche Informationen wie möglich zu gewinnen, während Betroffene nicht ansatzweise darüber aufgeklärt werden, was mit ihren Daten passieren könnte.
Ingo Dachwitz

Viele Mainstream-Medien kaprizierten sich in ihrer Berichterstattung darauf, eine schurkenhafte Firma oder gar “den Russen” als Schuldigen zu identifizieren, während selbst leitende Silicon Valley-CEOs nicht mehr bestreiten, dass das Problem wesentlich tiefer liegt und strukturell bedingt ist.

In wenigen Wochen wird die Zahl der bei facebook angefragten Personal Data und Profillöschungen wieder zurückgehen. Wenn sich die Aufregung gelegt hat, wird wieder zum Business as Usual übergegangen. Oder?

Wir bei DiEM25, im thematischen DSC “Democratic Technologies”, diskutieren derzeit heiß, wie dieses Problem plastisch dargestellt, verstanden und adressiert werden kann. Ist es die Sache der Nutzer, to Opt-Out, einen aktiven Widerspruch einzulegen? Oder müssen Regierungen ihre BürgerInnen schützen?
Anleitungen zur digitalen Selbstverteidigung gibt es viele (Data Detox Kit, Digitalcourage) und wir raten auch generell dazu, sich mit diesen vertraut zu machen. Auch innerhalb DiEMs ist der Gebrauch von sicherer Technologie noch lange nicht selbstverständlich.

Viele Stimmen warnen aber auch davor, dass dies ein Kampf David gegen Goliath sei – mit der Data-Detox-Steinschleuder gegen ein ganzes Valley voll von High-End-Spezialisten. Und auf Seite der EU-Regierungen scheint beim Stichwort Cybersecurity eher dieses Bild aufzupoppen:

Das Regulierung wünschenswert und funktional ist, zeigt zum Beispiel die GDPR – General Data Protection Regulation, die am 25. Mai in Kraft tritt. Danach müssen Firmen z.B. offen und gut verständlich über die stattfindende Datensammlung und -verwendung (Name, Adresse, IP-Adresse, Aufenthaltsdaten etc.) Auskunft geben. Sie müssen erklären warum sie diese Daten sammeln und zu welchen Zwecken diese benutzt werden. Die VerbraucherInnen haben das Recht diese Daten einzusehen und ggf. zu korrigieren. (Übersicht)

Wenn die Regulation konsequent angewandt wird, dürfte es deutlich schwieriger sein, ein dubioses, auf Datenhandel und Advertisement basiertes, Business-Modell aufrecht zu erhalten. Auch die USA ist nicht so unreguliert, wie es den Anschein hat. Es wird kolportiert, dass die FTC Strafen von 40.000 US-Dollar pro Einzelfall (im Cambridge Analytica-Skandal) verhängen kann, was “theoretisch auf eine Gesamtsumme von zwei Billionen US-Dollar hinauslaufen könnte.”

Wir bei DiEM25 glauben, dass dies erst der Anfang ist. In unserem thematischen DSC “Democratic Technologies” arbeiten wir an den Regulierungen der Zukunft. – Eine Zukunft in dem ein dezentralisiertes, sicheres und transparentes Internet existiert, dass seine NutzerInnen nicht zum Produkt macht. Wie so eine Regulierung aussehen könnte? Hier sind ein paar gute Vorschläge. Und hier noch ein Bild von Programmcode im Matrix-Look:

Wir haben uns viel vorgenommen und brauchen noch MitstreiterInnen. Wer mitmachen will, findet mehr Infos im Mattermost-Team des DSCs Berlin im Channel “P7 Tech Sovereignty”, schreibt eine e-mail an spiritsparrow@riseup.net oder kontaktiert mich auf twitter.

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Bildnachweise:

Cybersecurity Partnership by Merril College of Journalism – CC-BY-NC (flickr.com/photos/umdnews/7562831366)
Data Thief – Hacker – Cyber Criminal by Blue Coat Photos – CC-BY-SA (flickr.com/photos/111692634@N04/15855653380)
Rootkit code by Christiaan Colen – CC-BY-SA
(flickr.com/photos/christiaancolen/21159540915)

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