Auf dem 2ten Geburtstagsfest von DiEM25, das Mitglieder vom DSC Berlin organisiert haben, widmete sich einer der vielen Workshops dem Thema “Creative Resistance”. Die Frage, die sich uns stellte, war, welche Rolle KünstlerInnen und Kreativen bei dem Kampf um eine gerechtere, solidarische und demokratische Gesellschaft zukommt. Die Antwort ist (natürlich) nicht einfach und wurde auf dem Workshop auch nicht gefunden. Die ReferentInnen Sarah Waterfeld und subliminal_guy (der Autor), steckten vielmehr das Feld ab, in dem sich KünstlerInnen und Kreative heute und in der Vergangenheit so getummelt haben.

Erwähnt wurden dabei die verschiedenen avantgardistischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts (Russische Avantgarde, Surrealismus, Dadaismus, Situationismus), künstlerische Interventionen von Jörg Immendorf und Joseph Beuys, Aktionen von den Yes Men und dem Peng!-Kollektiv.

Sarah Waterfeld berichtete vom laufenden transmedialen Theaterprojekt “B6112” in dem die Berliner Volksbühne besetzt wurde und stellte das Transmedia-Manifest und sein emanzipatorisches Potential vor.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde der Film “Culture Jamming” (2007) gezeigt, der einige ältere Aktionen zeigt, die zwischen 2001 und 2006 für produktive Verwirrung gesorgt haben.

Die Creative Resistance Taskforce, die sich am 15.03. zum ersten Mal trifft, hat zum Ziel, die kreativen Potentiale innerhalb von DiEM25 zu nutzen, um neue Kommunikationsformen inner- und außerhalb der Bewegung zu finden, spektakuläre Aktionen zu planen und eine Welt jenseits des kapitalistischen Realismus zu entwerfen.

Wir haben uns viel vorgenommen und brauchen noch MitstreiterInnen. Wer mitmachen will, findet mehr Infos im Mattermost-Team des DSCs Berlin im Channel “art not art” , schreibt eine e-mail an david.schwertgen@de.diem25.orgoder kontaktiert mich auf twitter.

Mehr Infos zu unserer Kommunikationsplattform Mattermost gibt es hier.

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